Warum Mission SOS

pak2 - KopieAuch wenn Gott souverän ist und der Schutz letztendlich von Ihm abhängt, hat Er uns einen Verstand und Fähigkeiten gegeben, die wir einsetzen sollten. So wie Christen auch den Sicherheitsgurt beim Autofahren anlegen oder bei Krankheit einen Arzt aufsuchen, ohne dass dies als mangelndes Gottvertrauen ausgelegt wird, so sollten christliche Organisationen und deren Mitarbeiter vorbeugende Maßnahmen treffen und sich auf den Eintritt eines schädigenden Ereignisses vorbereiten.

Christliche Missionsgesellschaften wurden in der Vergangenheit im Ausland immer wieder mit Sicherheitsproblemen konfrontiert und sind bei ihren Missionseinsätzen besonderen Risiken ausgesetzt. Missionare werden bedroht, angegriffen und entführt – in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang.

Viele Übergriffe auf Missionare haben einen nichtreligiösen Hintergrund (u.a. Raubüberfälle). Eine genauere Betrachtung solcher Vorfälle zeigt, dass Präventionsmaßnahmen teilweise ausblieben und während des Überfalls die falsche Reaktion zum wahrscheinlich vermeidbaren Tod des Opfers führten.

Unser Anliegen

Mission SOS ist eine christliche Organisation, deren Ziel der Schutz von Missionsgesellschaften und deren Mitarbeiter im Ausland ist. Einen besonderen Bestandteil unserer Arbeit bildet hierbei die Schaffung der notwendigen Awarenesskultur für die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen.

Wir wollen als Christen unsere Gaben, Fähigkeiten und Erfahrungen rund um das Thema „Sicherheit im Ausland“ für das Reich Gottes einsetzen – damit Missionare weiterhin ihren wichtigen Dienst in gefährlichen Regionen verrichten können.

Mission SOS ist ein ehrenamtlicher Dienst von Spezialisten aus dem Bereich Risiko-, Sicherheits- und Krisenmanagement – aus früheren hauptberuflichen Tätigkeiten für deutsche Sicherheitsbehörden und Firmen mit Einsatzerfahrung in zahlreichen Krisengebieten. Für mehr Informationen zu unserer Fachkompetenz und Expertise klicken Sie hier.

Fürsorgepflicht

So wie jedes Unternehmen unterliegen auch Missionsgesellschaften der gesetzlichen Fürsorgepflicht. Als christlicher Arbeitgeber sollte es aber über gesetzliche Vorschriften hinaus ein Interesse an Präventionsmaßnahmen für Mitarbeiter sowie Vorbereitungen für Krisenfälle geben.

  • Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Fürsorge die Rolle des „Kümmerers“ für seine Belegschaft und deren Familienangehörigen
  • Viele Krisen sind durch Präventionsmaßnahmen zu verhindern
  • Krisen können zu einer schweren Traumatisierung der Betroffenen (einschließlich der Familienangehörigen) und zum Verlust des Vertrauens in die Organisation sowie zu tiefen persönlichen Glaubenskrisen führen
  • Krisensituationen gefährden die Reputation und den Bestand einer Organisation. Nicht selten führen diese zum Ende des Engagements vor Ort
  • Krisen binden erhebliche finanzielle Mittel. Diese Ressourcen sollten besser für die Prävention und den eigentlichen Missionsdienst eingesetzt werden

Um zu wissen, unter welchen Voraussetzungen wir Sie unterstützen, klicken Sie hier.

Trotz allem gilt letztendlich Psalm 91, 1-2:

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,  der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“

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